It's like there has never been a problem
Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
(Sokrates)

Nach diesem Spruch lebe ich.

Bei einer Vollnarkose wird der Patient künstlich in einen Tiefschlaf versetzt.

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April 2012
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Fettverbrennung

Die Fettverbrennung ist ein Stoffwechselvorgang, der für die Energiezufuhr in unserm Körper unerlässlich ist. Und unser Körper braucht eine Menge Energie, auch wenn wir gar nichts tun. Ununterbrochen laufen, wie in einem Uhrwerk, Lebensprozesse, Auf- und Umbauprozesse ab. Für diese Prozesse werden Lebensmittel in körpereigene Stoffe umgebaut und für die Energiegewinnung bereitgestellt.
 
 
An den komplexen Vorgängen der Fettverbrennung sind u. a. Hormone beteiligt, die über die Einlagerung oder die Verbrennung von Fett mit entscheiden, z. B. das Wachstumshormon, das Glukagon oder die Schilddrüsenhormone.
 
 
Das Wachstumshormon sorgt nicht nur in jungen Jahren für das Längenwachstum unseres Körpers. Jede Nacht, ungefähr 70 Minuten, nachdem wir eingeschlafen sind, wird es aktiv. Es sorgt dafür, dass, während wir schlafen, Fett aus den Fettzellen abgebaut und in Energie umgewandelt wird. Deshalb fühlen wir uns morgens (meistens?) ausgeruht und sind nicht mehr müde. Für seine Arbeit benötigt das Wachstumshormon ausreichend Eiweiß, Vitamin C und Vitamin B6.

Glukagon ist ein Antagonist des Insulins. Es wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel steigt, wenn er unter eine gewisse Marke fällt. In Schocksituationen und bei besonderen Anspannungen kann das innerhalb kürzester Zeit geschehen. Dann wird jede Menge Fett aus den Fettzellen freigesetzt und zur Energiegewinnung verbraucht. Auch Glukagon braucht eine ausreichende Eiweißversorgung, damit der Regulationsmechanismus funktioniert.
 
 
Noch ein Wort zum Insulin, das ebenfalls ein Bauchspeicheldrüsenhormon ist. Insulin hat die Aufgabe, einen zu hohe Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Leider wird durch die übermäßig kohlenhydratreiche Nahrung ( z. B. durch Zucker, Teigwaren, Kuchen etc.) vieler Menschen der Blutzuckerspiegel derart angeregt, dass der Stoffwechsel durch die vermehrte Insulinausschüttung durcheinander gerät. Die Bauchspeicheldrüse ist überlastet und kann nicht mehr für ausreichenden Nachschub sorgen. Insulin schließt die Körperzellen für den Zucker auf und zwar nicht nur  die Muskelzelle zur Energiegewinnung, sondern auch die Fettzelle zum Speichern von Fett und Glukose. Die vermehrt aufgenommene Glukose hemmt den Fettabbau. Insulin fördert sogar den Fettaufbau, denn es hält sozusagen die Tür einladend offen. Das ist besonders tragisch für übergewichtige Menschen mit erhöhten Insulinwerten. Wenn sie Sport treiben können sie praktisch kein Fett abnehmen, weil die Fettzellen immer noch "geöffnet" sind und auf Nachschub warten. 
 
 
Die Schilddrüse produziert verschiedene Hormone, die am Fettabbau beteiligt sind. Die Hormone werden fortlaufend in das Blut abgegeben und sorgen für eine Steigerung des Grundumsatzes, indem sie die Körpertemperatur, die Herztätigkeit und den Abbau von Fett und Glykogen steigert. Schilddrüsenhormone fördern das Wachstum und die Gehirnreifung. Für die Hormonbildung der Schilddrüse sind Jod und die Aminosäure Tyrosin unverzichtbare Bestandteile. Beides sollte mit der Nahrung in ausreichender Menge zugeführt werden. Jod am besten, indem man jodiertes Speisesalz verwendet, Tyrosin wird mit eiweißreicher Nahrung, z. B. durch Käse oder Milchprodukte aufgenommen.
 
 
Was wir alles essen können, um Fett abzubauen. Zusätzlich zu diesen Hormonen gibt es noch viele verschiedene Stoffe, die den Fettabbau fördern und die wir durch eine ausgewogene Ernährung dem Körper zur Verfügung stellen können. Zu ihnen gehören:
 Carnitin
 Linolsäure
 Magnesium
 Methionin
 Taurin
 Vitamin C 
 
 
Carnitin sorgt für den Transport von Fett in die Körperzellen und hilft so bei der Fettverbrennung mit. Insbesondere Muskelzellen brauchen Carnitin für die Energieversorgung. Carnitin kann über Geflügel-, Lamm-, Schinken- und Hammelfleisch und über Käse zugeführt werden.
 
 
Linolsäure sorgt für eine gesunde und dicke Darmschleimhaut. Das führt dazu, dass bei der Verdauung sehr viel mehr Fett in Energie umgewandelt wird und weniger in die Fettdepots wandert. Linolsäure findet sich in kaltgepressten Pflanzenölen und Leinsamen.
 
 
Zur Fettverbrennung benötigt der Körper sehr viel Magnesium, das als Bestandteil von verschiedenen Enzymen wirksam wird. Magnesium ist in Vollkornprodukten enthalten. Leider ernähren sich heute viele Menschen mit Weißmehlprodukten. Das Magnesium ist aber zu 80 Prozent in der Keimschale des Getreides enthalten und wird bei der Produktion von Weißmehl mit der Keimschale entfernt. Auch Nüsse sind gute Magnesiumlieferanten. 
 
 
Methionin ist eine Aminosäure, die für die Produktion des "Stresshormons" Adrenalin notwendig ist. Adrenalin wiederum ist das Fettabbauhormon schlechthin. Methionin wird zur Synthese, Anregung und zum Abbau vieler Stoffe im Körper benötigt. Unter anderem trägt es zur Bildung von Adrenalin, Carnitin, Cholin, Kreatin, Melatonin und Nukleinsäuren bei. Besonders viel Methionin ist in Eigelb, Geflügel, Fisch Leber, Fleisch, Sojasprossen, Käse und Joghurt enthalten.
 
 
Taurin ist eine Aminoethansulfonsäure (schwefelhaltige Säure). Der Körper stellt Taurin selbst her. "Rohstoff" ist die Aminosäure Cystein. Taurin reagiert mit der Gallensäure und hat so einen fördernden Effekt auf die Fettverbrennung. Es ist außerdem in der Gallseife enthalten, mit der häufig Fettflecken auf der Kleidung entfernt werden. In Energy Drinks ist Taurin ebenfalls enthalten. Es wird ihr ein leistungssteigernder Effekt nachgesagt, der bisher aber nicht eindeutig belegt ist. 
 
Vitamin C ist unerlässlich. Die Wirkungen von Vitamin C sind sehr vielfältig. Es sorgt ebenfalls dafür, dass besonders viel Fett in Energie umgewandelt werden kann. 

 

Quelle: http://www.medizinfo.de/

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